Short Haul · 2 Std.
Der Einstieg · 60 Min. Briefing & 15 Min. Debriefing2.199 €
pro Session im A330, 1 bis 5 Personen
= 439,80 € p. P. bei 5 Personen

Im A330 Simulator fliegst du das zweistrahlige Großraumflugzeug von Airbus für Mittel- und Langstrecke: deutlich größer und schwerer als die A320-Familie, aber mit ähnlichem Cockpit-Konzept. Erfahrene Berufspiloten begleiten dich vom Briefing bis zum Debriefing – die Session gehört nur dir oder deiner Crew.
Ein Full Flight Simulator (FFS) bildet das Cockpit eines bestimmten Flugzeugmusters in Originalgröße nach, mit Sichtsystem, Bewegungssystem und den Systemen dieses Musters. Im A330 Simulator ist das der Airbus A330: ein zweistrahliges Großraumflugzeug für Mittel- und Langstrecke.
Für dich heißt das: Du sitzt im Cockpit eines Widebody-Jets, also eines Flugzeugs mit zwei Gängen in der Kabine, und rollst, startest und landest selbst. Dein Instruktor erklärt dir jeden Schritt und stellt Wetter, Tageszeit und Szenarien für dich ein.
Level D ist die höchste Qualifikationsstufe für Flugsimulatoren. Was das für Bewegung, Sicht und Flugmodell bedeutet, erklärt der Ratgeber Was ist ein Level-D-Simulator?

Die Session gehört nur dir oder deiner Crew
Ähnliches Cockpit-Konzept, ganz andere Dimensionen. Diese Unterschiede bemerkst du in deiner Session am deutlichsten.
Airbus nennt für den A330-800 eine Spannweite von 64 Metern, für den A320neo 35,80 Meter. Beim Rollen spürst du das: Kurven auf dem Rollweg und das Einrollen in die Parkposition brauchen mehr Planung.
Das maximale Startgewicht des A330-800 liegt laut Airbus bei 251 Tonnen, beim A320neo bei 79 Tonnen. Mehr Masse bedeutet mehr Trägheit: Wer einen schweren Jet fliegt, denkt weiter voraus.
Im Großraumjet sitzt du deutlich höher über dem Boden als in der A320-Familie. Das verändert dein Bild beim Rollen, im kurzen Endanflug und beim Abfangen vor dem Aufsetzen. Worauf du achten solltest, erklärt dir dein Instruktor im Briefing.
Eine feste Anfluggeschwindigkeit gibt es nicht. Sie richtet sich vor allem nach dem Landegewicht, dazu kommen Klappenstellung und Wind. Die Crew ermittelt sie vor jedem Anflug neu – im A330 mit ganz anderen Gewichten als im A320.
Ab 136 Tonnen höchstzulässiger Startmasse gilt ein Flugzeug nach ICAO als „Heavy“, der A330 gehört dazu. Beim Erstkontakt mit Turm und Anflugkontrolle hängt die Crew deshalb „Heavy“ an ihr Rufzeichen, und nachfolgender Verkehr hält mehr Abstand. Mehr zu Wirbelschleppen im Ratgeber
Laut Airbus fliegt der A330-800 bis zu 8.100 nautische Meilen (rund 15.000 km) weit. Seine Tanks fassen 139.090 Liter, gut fünfmal so viel wie beim A320neo. Viel Treibstoff an Bord bedeutet ein hohes Gewicht beim Start.
Maße und Gewichte: Herstellerangaben von Airbus für A330-800 und A320neo, abgerufen am 11.10.2026. Sie beschreiben das Flugzeug, nicht den Simulator; andere A330-Versionen weichen davon ab.

Airbus-Prinzip: gleiche Bedienlogik über mehrere Muster
Airbus gestaltet seine Cockpits nach einer gemeinsamen Philosophie. Wer die A320-Familie kennt, findet sich im A330 schnell zurecht.
Airlines nutzen diese Ähnlichkeit für die Cross Crew Qualification (CCQ): Wer bereits ein Airbus-Muster fliegt, kann mit einem verkürzten Lehrgang auf ein anderes wechseln, statt die Musterschulung ganz neu zu beginnen. Für dich heißt das: Kennst du das Airbus-Cockpit schon aus dem A320 Simulator oder vom Heimsimulator, ist der A330 ein naheliegender nächster Schritt.
Ein Langstreckenflug dauert viele Stunden, deine Session 2, 3 oder 4. Deshalb konzentrierst du dich mit deinem Instruktor auf die Phasen, in denen im Cockpit am meisten passiert.
Die Szenarien hier sind Beispiele. Was in deine Session passt, hängt von Zeit, Vorerfahrung und Wünschen ab. Wunschflughafen, Wetter, Tageszeit und technische Störungen stellt dein Instruktor nach Absprache ein, im Rahmen der technischen Möglichkeiten.

Vollgetankt für einen langen Flug: Startlauf, Abheben und Steigflug mit hohem Gewicht.
Der Flug beginnt kurz vor der Küste nach einer Ozeanüberquerung: Du leitest den Sinkflug ein und fliegst den Anflug auf einen Flughafen am Meer.
Sinkflug, Anflugroute und ILS-Anflug auf einen großen Hub – zum Beispiel Frankfurt oder dein Wunschflughafen.
Landung im ersten Morgenlicht oder bei Nacht, mit Anflugbefeuerung und Pistenlichtern.
Böiger Seitenwind und tiefe Wolken: So fühlt sich ein Großraumjet im kurzen Endanflug an.
Ein Triebwerk fällt aus – beim Start oder über dem Ozean. Für Zweistrahler gelten auf Strecken fernab von Flughäfen besondere Regeln (ETOPS): Ein geeigneter Ausweichflughafen muss auch mit nur einem Triebwerk innerhalb einer genehmigten Flugzeit erreichbar sein.
Level-D Sim ist ein Angebot von GAT – German Aviation Training. Gründer Tim Hittinger ist Berufspilot auf der Langstrecke. Im Briefing zeigen dir erfahrene Berufspiloten, wie sich eine Crew auf einen langen Flug vorbereitet und die Aufgaben im Cockpit verteilt.

Berufspilot auf der Langstrecke
Die Sessions leiten Tim Hittinger und weitere erfahrene Berufspiloten als Instruktoren.
Ein Preis für die ganze Session, für 1 bis 5 Personen, die sich kennen. Alle Beträge sind Endpreise inkl. MwSt., der Aufpreis für den A330 ist bereits eingerechnet.
2.199 €
pro Session im A330, 1 bis 5 Personen
= 439,80 € p. P. bei 5 Personen
3.099 €
pro Session im A330, 1 bis 5 Personen
= 619,80 € p. P. bei 5 Personen
3.999 €
pro Session im A330, 1 bis 5 Personen
= 799,80 € p. P. bei 5 Personen
Zum Vergleich: Der A320 ist im Paketpreis enthalten und kostet ab 1.999 € pro Session. Im A330 kommen 100 € pro Simulatorstunde dazu.
Nein. Dein Instruktor erklärt dir im Briefing Cockpit und Ablauf und ist die ganze Session über bei dir im Cockpit. Der A320 ist im Paketpreis enthalten und ein guter Einstieg, Voraussetzung für den A330 ist er aber nicht. Bringst du Airbus-Erfahrung aus dem Heimsimulator mit, gehst du im A330 tiefer ins Detail.
Anders, aber nicht unbedingt schwerer. Steuerung und Cockpit-Konzept sind sehr ähnlich. Was du merkst, sind Größe, Masse und die höhere Sitzposition, vor allem beim Rollen und in den letzten Sekunden vor dem Aufsetzen. Darauf bereitet dich dein Instruktor im Briefing vor.
Angeboten wird der Airbus A330 (ceo/neo). „neo“ steht für „new engine option“: Der A330neo hat laut Airbus neue Triebwerke vom Typ Rolls-Royce Trent 7000. „ceo“ („current engine option“) bezeichnet die ältere Generation. Ob deine Session die ceo- oder die neo-Version abbildet, sagen wir dir bei der Terminabstimmung.
Im A330 kostet Short Haul mit 2 Std. 2.199 €, Medium Haul mit 3 Std. 3.099 € und Long Haul mit 4 Std. 3.999 €. Das ist jeweils der Endpreis inkl. MwSt. für die ganze Session mit 1 bis 5 Personen, Briefing und Debriefing inklusive. Der Unterschied zum A320 beträgt 100 € pro Simulatorstunde. Alle Preise im Überblick
Dafür reicht die Simulatorzeit nicht, echte Langstrecken dauern viele Stunden. Im Briefing legst du mit deinem Instruktor fest, welche Phasen du fliegst, etwa den Start mit hohem Gewicht, den Sinkflug aus der Reiseflughöhe und den Anflug auf ein großes Drehkreuz. Den Reiseflug dazwischen kann der Instruktor überspringen.
Bedienung und Abläufe kennst du dann schon, das ist ein guter Start. Neu sind das komplette Cockpit in Originalgröße mit allen Schaltern und Hebeln, das Bewegungssystem und die Arbeit als Crew mit Checklisten und Callouts. Mehr dazu auf der Seite Full Flight Simulator für Flight-Simmer.
Diese Großraumjets gibt es nur auf Anfrage: Airbus A350, Airbus A380, Boeing 747-400 und Boeing 747-8. Verfügbarkeit und Preis klären wir individuell, eine Zusage können wir vorab nicht geben. Anderen Flugzeugtyp anfragen

Der A330 ist bei der Buchung schon ausgewählt – du wählst nur noch Paket und Personenzahl. Den Termin stimmen wir persönlich mit dir ab, Briefing und Debriefing mit erfahrenen Berufspiloten sind immer dabei.